Hasret Zentes

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Hasret Zentes (25) ist Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Intensivstation im AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen. Was das Besondere an Ihrer Arbeit ist, hat sie uns erzählt: 

Hasret, du hast dich ganz bewusst entschieden, auf der Intensivstation zu arbeiten, warum? 
„Ich habe meine Ausbildung hier im AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen absolviert und war bereits einige Wochen auf der Intensivstation. Hier herrscht eine ganz tolle, familiäre und kommunikative Atmosphäre. Pro Schicht sind wir für maximal zwei Patienten zuständig, so können wir uns Zeit für jeden Einzelnen nehmen. Das ist ein sehr gutes Gefühl.“ 

Was macht die Arbeit hier für dich besonders? 
„Man muss sich nichts vormachen. Der Job ist anstrengend und herausfordernd. Man trägt viel Verantwortung. Aber genau das macht die Arbeit spannend. Jeder Tag ist anders. Und man bekommt von den Patienten und den Angehörigen so viel zurück. Auch als Team halten wir hier zusammen. Ich kann mich auf meine Kolleginnen und Kollegen voll verlassen. Wir sind ein „gemischtes“ Team. Jedes Alter ist vertreten und alle Kolleginnen und Kollegen haben bereits auf unterschiedlichsten Stationen gearbeitet. So profitiert hier jeder vom Wissen und von der Erfahrung der anderen. Wir arbeiten alle sehr eng zusammen, Hand in Hand mit den Ärztinnen und Ärzten.“  

Kannst du uns kurz deinen Arbeitsalltag schildern? 
„Für uns ist die Übergabe beim Schichtwechsel besonders wichtig. Nach einer Übersicht, wie es den Patienten geht, ob es Neuzugänge oder Entlassungen gibt, folgt eine sehr detaillierte Besprechung, dann reden wir sehr ausführlich über die Patienten, für die ich die nächsten acht Stunden zuständig bin. Als nächstes stelle ich mich „meinen Patienten“ vor, ich erkläre ihnen, dass ich mich um sie kümmern werde und was wir vorhaben. Stündlich messen wir auf der Intensivstation die Vitalzeichen, je nach Krankheitsbild oder Zustand des Patienten werden weitere Tests oder Überprüfungen durchgeführt. Natürlich sind wir auch für die Grundversorgung und -pflege unserer Patienten zuständig und wir sind Gesprächspartner, auch für Angehörige.“ 

Wie bist du dazu gekommen einen Pflegeberuf auszuüben? 
„Als Kind wollte ich bereits Ärztin werden. Gesundheit und medizinische Themen haben mich schon immer interessiert. Als Freunde von mir in Pflegeberufen tätig wurden, habe ich mich entschieden, zunächst eine einjährige Ausbildung zur Pflegehelferin zu machen. Begeistert von meinen Aufgaben, habe ich die dreijährige Fachausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin dann direkt angeschlossen.“  

Du bist nach deiner Ausbildung weiterhin bei den AMEOS Einrichtungen Oberhausen beschäftigt. Hast du dadurch Vorteile? 
„Ich habe direkt einen unbefristeten Arbeitsvertrag ohne Probezeit erhalten. Zudem gibt es ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot. Ich werde immer wieder ermuntert, mir Ziele für meine berufliche Zukunft zu setzen. So möchte ich mich zur Intensiv- und Anästhesie-Fachpflegerin weiterbilden, nachdem ich zwei Jahre Berufserfahrung auf der Station gesammelt habe.“ 

Dann wünschen wir dir weiterhin alles Gute und bleib gesund!