Silas Friese

Auszubildender 1. Lehrjahr Pflegefachmann

Erzähl uns ein wenig von dir…

Ich bin Silas Friese. Ich bin 19 Jahre alt und wohne in Emersleben bei meinen Eltern. Ich habe vor der Ausbildung ein Jahr Chemie studiert. Das gefiel mir nicht so. Dann bin ich komplett in die andere Richtung gegangen und hierhergekommen. Bis jetzt gefällt es mir  sehr gut.

Warum hast du dich entscheiden Pflegefachmann/frau zu werden?

Zu mir wurde immer gesagt, als ich noch studiert habe, warum ich nicht was mache, was mit Menschen wäre. Dann habe ich mich zurück an mein Praktikum in der zehnten Klasse erinnert, wo ich auf Station in Magdeburg an der Uni Klinikum war. Dort hat es mir sehr gefallen. Dadurch habe ich mir angeschaut, was es für Krankenhäuser in der Nähe gibt. So habe ich AMEOS entdeckt, wo ich mich auch später beworben habe.

Wie sind die ersten Wochen bei AMEOS gewesen?

Also, ich war zuerst sechs Wochen in der Schule und dann ging es auf Station. Der Empfang war etwas chaotisch, weil die zentrale Praxisanleitung im Urlaub war, aber die Stationen haben mich super empfangen. Die ersten drei Wochen waren auch super: die Station, die Schwestern, alle haben mich gut empfangen und gleich eingebunden. Sie haben mir alles gezeigt und waren nicht gleich genervt, wenn ich mal fragen hatte.

Was ist bisher das Wichtigste was du gelernt hast?

Das Wichtigste, was mir in der Schule vermittelt wurde, ist der stets freundliche Umgang mit den Patienten. Manchmal liegen Patienten länger da, welche dann viel glücklicher sind, wenn man sich die Zeit für sie nimmt und mit ihnen redet. Das ist für mich persönlich das Wichtigste.

Erzähl uns eine interessante Erfahrung, die du während deiner Ausbildung gemacht hast?

Für mich war bis jetzt das Interessanteste leider ein Todesfall auf der Station, in welcher ich derzeit bin. Als es kurz davor war, redete man völlig anders, als mit einem gesunden Menschen. Sie war schon recht abwesend. Es war etwas sehr anderes, woran ich immer denken muss. Jemanden kurz vor seinem Tod zu erleben, sieht man auch nicht alle Tage. Es war natürlich interessant und irgendwo auch wichtig, finde ich.

Was sind die Highlights deiner Ausbildung?

Für mich sind die Highlights immer diese Schulwochen.  So treffen sich alle Azubis wieder und berichten von ganz verschiedenen Erfahrungen. Dies liegt an den Einsätzen in den verschiedenen Häuser und auf unterschiedlichen Stationen. Jeder erlebt andere Dinge. Manche haben eine tolle Station, manche sind unzufriedener mit ihrer Station. Aber es bleibt immer noch ein Highlight. Wenn man sich wieder sieht, fühlt man sich gleich aufgehoben. Wir verstehen einander super.

Würdest du ein paar Sätze für uns vervollständigen?

Ich bin gerne bei… den Patienten im Zimmer, da man mit ihnen über alle unterschiedlichen Erfahrungen erzählen kann. So lernen wir ein bisschen mehr, wenn wir die Patienten beobachten können.

Meine Lieblingsstation ist…. die Gefäßchirurgie in Halberstadt, weil ich bis jetzt meinen einzigen Einsatz dort hatte. 

Ich hab schon viel gelernt über… die Grundpflege von Patienten, also das Waschen von Patienten mit allem Drum und Dran.

Ich interessiere mich für… den pflegerischen Alltag. Vor allem für das, was wir in der Ausbildung noch nicht hatten. Zum Beispiel möchte ich noch erlernen, wie Insulin gespritzt und der Blutzuckerspiegel gemessen wird und noch vieles weitere.

Mein Arbeitsalltag ist besonders, weil… es keinen direkten Alltag gibt. Es gibt natürlich bestimmte Reihenfolgen. Morgen ist Dienstübergabe und dann geht man in die Zimmer. Durch die viele Abwechslung bleibt es immer etwas Besonderes.  

Ich empfehle den Start bei AMEOS weiter, weil… die neuen Schüler zuerst in der Schule darauf vorbereitet werden, was alles passieren kann. Die Lehrer sind auch ehrlich, was alles passieren kann und reden nicht alles schön. Sie bereiten uns darauf vor, was wir machen können, wenn Patienten wiederholt anstrengend sind oder wenn die Schwestern mal schlechte Laune haben. Unsere Lehrer haben uns vorgewarnt, was einem einen leichteren Start ermöglicht. Wir konnten uns darauf einstellen, was alles passieren kann.

Ich sammle gute Erfahrungen, weil… alle Menschen denen ich bis jetzt begegnet bin, super nett zu mir waren und mir eben auch weiter zu helfen. Die sehen, dass sie jemanden für die Zukunft brauchen, weil die Pfleger überall fehlen und deswegen versuchen sie uns möglichst gut auszubilden.

Ich bin gut betreut, weil… ich mir immer Hilfe holen kann.

AMEOS repräsentiert für mich... vor allem die Pflege von unseren Patienten, welche möglichst genau erfolgt. AMEOS repräsentiert für mich auch Multikulturalität, weil viele Ärzte nicht aus Deutschland kommen.  Das dient der Multikulturalität, zum Beispiel wenn ein Patient nicht deutsch spricht. 

Ich fühle mich bei AMEOS wohl,  weil…  ich bis jetzt nur freundlichen und sympathischen Menschen begegnet bin.