Anne Schade

Auszubildende 3. Lehrjahr Anästhesietechnische Assistenz am Klinikum Aschersleben-Staßfurt

Was hat dich besonders daran gereizt, eine Ausbildung bei AMEOS zu beginnen?

Ich wollte schon immer den Beruf als Anästhesietechnische Assistentin ausüben. Als AMEOS die Ausbildung angeboten hat, war ich voller Vorfreude und habe mich gleich beworben und sehr gefreut die Zusage zu bekommen. Ich wohne hier in der Region, kenne daher AMEOS als attraktiven Arbeitgeber und die Vorzüge dort zu Lernen und zu Arbeiten.

Was sind typische Aufgaben, die du als Azubi auf den Stationen ausführst?

Mein Aufgabengebiet ist sehr vielfältig und umfasst die Grundlagen der Schmerztherapie, den Umgang mit allen medizinischen und technischen Geräten, die Vorbereitung und Überwachung vor und nach der Operation. Ich habe hohe verantwortungsvolle Aufgaben, die aber auch sehr abwechslungsreich sind. Besonders der Umgang mit den Patienten auf der Intensivstation, Notaufnahme dem Aufwachraum und der Schmerztherapie verlangen viel Empathie und Einfühlungsvermögen, was mir sehr liegt und Spass macht.

Welche Eindrücke der ersten Monate sind dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Man muss ganz viel Wissen in kürzester Zeit erlangen und anwenden. Eine schnelle Auffassungsgabe und Mitarbeit wird von uns als Auszubildende verlangt. Dennoch wird man umgehend in den Arbeitsablauf integriert und sofort ins Team aufgenommen und geschätzt. Ich bin an meinen Aufgaben gewachsen. 

Wie sieht es mit dem Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Azubis aus?

Wir haben einen grossen Zusammenhalt in unserer Ausbildungsklasse. Der tägliche Austausch, auch im Klassenchat, funktioniert super und man kann sich über die Themen die einen bewegen austauschen. Neben eigen organisierten Teamevents lernen wir uns besser kennen und schätzen. Neulich waren wir gemeinsam in Berlin und haben uns das Arbeiten in der Charitè angeschaut und Berlin erkundet.

Was sind deiner Meinung nach die 3 entscheidenden Dinge, die eine Ausbildung bei AMEOS von anderen Ausbildungsunternehmen unterscheiden?

AMEOS bietet einen strukturierten, durchgeplanten und abwechslungsreichen Ausbildungsplan über die 3 Jahre an. Ich weiss jetzt schon, wann der Tag meiner Abschlussprüfung ist. Ein selbständiges Arbeiten wird vorausgesetzt, und man ist im Team gleichgestellt egal ob Arzt, Stationsschwester oder Azubi am OP Tisch stehen, jeder hat seine Aufgabe und sieht den jeweils anderen auf Augenhöhe. Das gibt es nicht bei vielen Ausbildungsstätten.

Wo siehst du dich in der Zukunft? Hast du schon Pläne, wo es nach der Ausbildung für dich hingeht?

Ich möchte gern meinen Traum weiter verwirklichen und am OP Tisch stehen. Ich möchte weiter Berufserfahrung sammeln und gleich den Praxisanleiter nach meiner Ausbildung dranhängen. Gern möchte ich mein Wissen weitergeben, denn Nachwuchs ist dringend gefragt. Ich kann mir gut vorstellen eines Tages auch theoretisch zu unterrichten. Aber das ist alles Zukunftsmusik.

Was würdest du einem ganz frischen Azubi mit auf den Weg geben?

Bleib stark – Gib nicht auf!

Gerade am Anfang ist es für einige doch schwierig sich in ein völlig neues Umfeld zu integrieren und den Arbeitsalltag kennenzulernen neben den Herausforderungen die das Arbeiten in einer Klinik so mit sich bringt. Aber wenn man die ersten Hürden genommen hat, geht es viel einfacher und man kann stolz auf sich sein.

Wann hast du dich denn eigentlich beworben und wie hast du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Ich habe mich online auf die Ausbildung beworben, hatte schnelle Rückmeldung und ein sehr positives Vorstellungsgespräch. Überglücklich war ich als der Anruf kam mit der Zusage. Alles in allem war es sehr positiv und kann ich nur weiterempfehlen.

Hast du zum Abschluss noch einen (Geheim-)Tipp für angehende Bewerber, um Personaler von sich zu überzeugen?

Authentisch bleiben und vor allem ehrlich. Zeig Interesse für den Ausbildungsberuf und informiere dich im Vorfeld darüber. Personaler merken schnell, wenn man es nicht wirklich ernst meint.

Kannst du mir deine Ausbildung empfehlen?

Auf jeden Fall, weil es ein strukturiertes Arbeiten mit flexiblen familienfreundlichen Arbeitszeiten ist. Man hat viel Eigenständigkeit, eine hohe Verantwortung und steht mit dem Team auf Augenhöhe. Viel Abwechslung ist dabei – man kann so viel Lernen und mitnehmen nicht nur fachlich auch und besonders menschlich. Die Patienten geben viel Positives zurück wenn Empathie und Einfühlungsvermögen ausgestrahlt wird. Das ist für die Patientenzufriedenheit unerlässlich.

Wie viel Gehalt bekomme ich in der Ausbildung?

Das geht los bei 750 Euro im 1. Lehrjahr Euro Brutto und geht bis zu 950 Euro pro Monat Brutto im 3. Lehrjahr plus Zuschläge zu Sonderdiensten je nach Station.

Dankeschön für die spannende Unterhaltung und ich drücke dir die Daumen, dass es weiter so gut für dich läuft und dass du dein Ziel erreichst! :)