Jan-Henning Stoffers

Krankenhausdirektor

Wie lange sind Sie schon bei AMEOS tätig?

Ich habe direkt nach meinem Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomik hier im Trainee-Programm von AMEOS angefangen.

Wieso haben Sie sich für das Trainee-Programm von AMEOS entschieden?

AMEOS konnte mich mit seiner Flexibilität überzeugen und mir hat das Konzept gefallen, zuerst inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und dann als Assistent an die Basisarbeit zu gehen.
Außerdem bietet AMEOS die Möglichkeit, externe Fortbildungsveranstaltungen zu besuchen und stellt dafür ein jährliches Budget zur Verfügung.

Wie sah Ihr bisheriger Weg bei AMEOS aus?

Ich habe zwei Jahre lang das Trainee-Programm von AMEOS absolviert und zum 01.09.2017 hat man mir die stellvertretende Krankenhausdirektion von Bremerhaven angeboten. 2018 haben wir dann gemeinsam besprochen, was der nächste Schritt für mich wäre und man hat mir die Stelle in Alfeld als Krankenhausdirektor angeboten. Für mich war das die Bestätigung meiner Entwicklung bei AMEOS, obwohl ich nicht damit gerechnet habe, nach nicht mal vier Jahren Berufserfahrung so eine hohe Position zugesprochen zu bekommen.

Wie hat Sie das Trainee-Programm für diese Position ausgebildet? 

AMEOS hat mir in diesen zwei Jahren einen ganzen Rucksack voller Werkzeuge zusammengestellt, von dem ich damals, so wie heute, profitieren kann.Und damit meine ich nicht nur das, was ich in den verschiedenen Bereichen und im Krankenhaus direkt gelernt habe, sondern auch Fortbildungen zu Abrechnungssystematiken, Arbeitsrecht, Führungskräftetraining oder die Schulungen, die ich mir jährlich selbst aussuchen durfte. Dafür stellte AMEOS mir ein Budget zur Verfügung, das ich frei einsetzen durfte.
Mir wurde beigebracht, nach welchem Werkzeug ich greifen muss und wenn es doch zu Fragen kommt, wen ich ansprechen und um Hilfe bitten kann.
Ich kann jedem empfehlen, sich  mal mit dem Trainee-Programm auseinanderzusetzen und den Start zu wagen. Auch, wenn der Weg manchmal steinig ist und man teilweise weit von zuhause entfernt lebt, hat all das einen persönlichen Mehrwert.

Wie sieht Ihr Alltag bei AMEOS als Krankenhausdirektor aus?

Es gibt keinen standardisierten Arbeitstag, weil jeder Tag andere Herausforderungen birgt. Natürlich gibt es eine Art Grundstruktur, mit Sitzungen, Meetings und Einzelgesprächen, aber generell lässt sich ein Alltag nicht finden. Meine Arbeit ist beispielsweise viel mit Dienstreisen zu anderen Standorten verbunden und dass ich mal eine längere Zeit in meinem Büro Alfeld anzutreffen bin, ist eher die Ausnahme.

Welchen Teil Ihres Jobs mögen Sie am liebsten?

In der Position, in der ich mich mittlerweile befinde, ist meine liebste Aufgabe, Entscheidungen treffen zu können. Allerdings vergesse ich dabei nie, mit was für einer Verantwortung diese Position einhergeht und bin mir darüber bewusst, dass ich die Verantwortung für mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Umsatz eines großen Krankenhauses trage. Aber dieser Verantwortung gerecht zu werden und andere Menschen für sich zu gewinnen, das macht mir auch sehr viel Spaß.

Welche Stärken sind in Ihrem Job als Krankhausdirektor besonders wichtig?

Ich muss eine große Eigeninitiative mitbringen, ich muss sich selbst um Dinge bemühen. Ich konnte nicht erwarten, dass mich jemand an die Hand nimmt und mir alles zeigt. Ich habe mich selber um meine Projekte und Aufgaben gekümmert. Zudem musst Du eloquent genug sein, um selbstständig Entscheidungen zu treffen. Bei hundert Entscheidungen sind dann eventuell ein bis zwei Entscheidungen falsch getroffen, aber die Quote ist stärker, als wenn man nur zehn Entscheidungen trifft und davon ein bis zwei falsch sind. Daher ist es wichtig, das entsprechende Rückgrat zu beweisen, um ja oder nein zu sagen und dann mit den Konsequenzen zu leben.

Was macht Ihre Tätigkeit als Krankenhausdirektor bei AMEOS für Sie so besonders?

Die Flexibilität, die mir geboten wird, macht die Tätigkeit besonders. Zudem wird es mir ermöglicht, mich auf die Kernprozesse im Krankenhaus zu konzentrieren, also Leistungserbringung und Kostenmanagement.

Wenn sie jemandem die Kultur von AMEOS in drei Stichwörtern schildern müssten, was würden Sie sagen?

Außergewöhnlich: Die Art und Weise, wie bei AMEOS Probleme und Herausforderungen angegangen werden, ist außergewöhnlich. Als ich begonnen habe, bei AMEOS zu arbeiten, hat man mir gesagt, dass es normal ist, gegen Mauern zu laufen, wenn man etwas Neues versuchen will. Ich solle mich davon nicht von meinem Weg abbringen lassen und so lange weiter gegen die Mauer rennen, bis diese einstürze – oder herausfinden, ob links oder rechts ein Weg dran vorbeiführt.

Offen: Wir werfen nicht die Flinte ins Korn, wenn uns etwas Neues vorgesetzt wird und sind offen für neue Ideen, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbringen.

Menschlich: Unsere Kernaufgabe ist es, für und mit Menschen zu arbeiten. Und das vergisst auch niemand, egal, in welchem Bereich er tätig ist. Die Versorgung der Patienten steht überall an oberster Stelle. Ich habe noch keine Sitzung erlebt, in der zugunsten ökonomischer Gründe entschieden wurde. AMEOS ist ein Gesundheitsversorger und deshalb ist das oberste Credo die Menschlichkeit.